Der neue VW Amarok – Lastesel, Zugpferd und Inuitwolf mit Premium-Charakter (Werbung)

Mehr PS und zwei zusätzliche Zylinder: Der seit 2010 produzierte VW Amarok erhält nun ein dezentes Facelift – das wichtigste Upgrade findet allerdings unter der Motorhaube statt.

Pick-ups fristen hierzulande eher ein Nischendasein: Die pragmatischen Lastesel trotten hinterher, die vielseitigen SUVs ziehen davon. Deren Hybrid-Erfolgsrezept will sich nun VW zunutze machen und trimmt den neuen Amarok auf Luxus und Lifestyle, ohne ihn dabei seiner Offroad-Fähigkeiten zu beschneiden.

Single-Cab-Modelle sind passé, den VW Amarok gibt es ab sofort nur noch mit schick ausstaffierter Doppelkabine. Ferner hat der 2,0-Liter-Vierzylinder (zumindest in Europa) ausgedient und wird durch einen kräftigeren V6-Turbodiesel ersetzt, der gleich einen ganzen Liter Hubraum mehr mobilisiert.

Zugpferd in luftigen Höhen? Nimm den Amarok!

Was man mit so viel Power anstellen kann? Nun, zum Beispiel einem Segelflugzeug Starthilfe geben. Hier zu sehen und so geschehen in Courchevel, einem Skigebiet inmitten der französischen Alpen, wo auf über 2000 Metern Seehöhe einer der weltweit extremsten Flugplätze liegt:

Die bis zu 18,66 % steile Start- und Landebahn ist nur 537 Meter lang – und der VW Amarok braucht jeden einzelnen davon, bis der angehängte Segelflieger die magische 100-km/h-Grenze erreicht und losgelöst über ihn hinweg gleitet.

Mehr Ecken und Kanten

Der Hinweis „Nicht nachmachen.“ bezieht sich wohl vorrangig auf das Andocken von Segelflugzeugen, denn bei einer höchstzulässigen Anhängelast von 3,5 Tonnen ließe sich tatsächlich so einiges ziehen. Außerdem erlaubt die 2,52 m² große Ladefläche eine Zuladung von bis zu einer Tonne.

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Nicht nur hinsichtlich dieser rückseitigen Cargobox, auch frontal gesehen wirkt der neue Amarok wesentlich kantiger: Im Zuge der VW-typischen Akzentuierung horizontaler Linien präsentiert sich der Kühlergrill geradliniger, darunter blicken anstatt runder nun eckige Nebelscheinwerfer aus der wabenvergitterten Frontschürze.

Auch in puncto Sicherheit hat VW nachgerüstet:

Nebst Servotronic-Lenkung und Offroad-ABS ist erstmals eine Multikollisionsbremse serienmäßig installiert, die bei einem Crash mithilfe der vorne 17- und hinten 16-Zoll-Scheibenbremsen Folgekollisionen verhindern soll.

Blick unter die Haube: 3.0 V6 TDI Power

Der von Audi konzipierte 3.0 V6 TDI ist normalerweise in Premium-SUVs wie dem VW Touareg oder dem Porsche Cayenne verbaut und damit eigentlich zu opulent für ein reines Nutzfahrzeug, doch der Amarok – übrigens getauft nach einem mythischen Riesenwolf der Inuit-Eskimos – strebt ohnehin nach mehr.

Die Leistungsstufen belaufen sich auf 163, 204 und 224 PS sowie 450, 500 und 550 Nm maximales Drehmoment. Alle Triebwerke arbeiten mit der treibstoff- und emissionssparenden BlueMotion Technology plus Start-Stopp-System, womit die Abgasnorm Euro 6 erfüllt wird.

Folgende Antriebsoptionen stehen zur Auswahl:

Heckantrieb mit oder ohne zuschaltbarer Vorderachse oder permanenter Allradantrieb 4MOTION mit Torsen-Differenzial und 8-Gang-Automatikgetriebe. Lediglich letztere Variante ist mit Marktstart seit September 2016 verfügbar und kommt bei den drei Modellversionen Comfortline, Highline und Aventura zum Einsatz.

Offroad-Abenteuer mit Komfort

Der Amarok Comfortline sorgt mit einem Multifunktionslederlenkrad, einem Dachhimmel in Komfortausführung und ab der B-Säule abgedunkelten Fenstern auch in unwirtlichen Offroad-Gefilden für Gemütlichkeit. Der Amarok Highline besitzt zusätzlich Bi-Xenon-Scheinwerfer samt LED-Tagfahrlicht und hilft via Rückfahrkamera und Parkdistanzkontrolle beim Einparken – bei einer Wagenlänge von 5,25 Metern und einem Wendekreis von rund 13 Metern ein durchaus lohnenswertes Feature.

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Die dritte Version hört auf den Namen Aventura – zu deutsch: Abenteuer (siehe Fotos oben). Dieses Sondermodell erleichtert mit leuchtenden Edelstahl-Schwellerrohren das nächtliche Einsteigen, bettet anschließend seine Insassen auf 14-Wege-ergoComfort-Sitze aus chromgegerbtem Nappaleder und überträgt seine 224 PS auf 20-Zoll-Leichtmetallräder. Davon kann der Amarok Trendline nur träumen: Der Einsteiger verspätet sich mit seinen „nur“ 163 PS und kommt erst im Frühjahr 2017 beim Händler an.

Fotos: Volkswagen

Dieser Artikel wurde von Volkswagen gesponsert – danke